April 2019
DOI: 10.13140 / RG.2.2.35748.12169
Juan Enrique Nebot-GarciaJuan Enrique Nebot-GarciaMarcel Elipe-MiravetMarcel Elipe-MiravetMarta García-BarbaMarta García-Barba Rafael Ballester-ArnalRafael Ballester-Arnal
Einführung: Pornografie kann zur sexuellen Entwicklung junger Menschen beitragen, aber angesichts der falschen Modelle, die sie darstellt, auch die sexuelle Unzufriedenheit fördern.
Methodik: 250 Männer und 250 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 21.11 Jahren (SD = 1.56) führten einen Online-Fragebogen zum Betrachten von Pornografie durch. 72.2% waren heterosexuell und 27.8% nicht heterosexuell.
Ergebnisse: 68% der Teilnehmer haben schwulen Porno gesehen, 81.8% lesbisch und 92% heterosexuell. Der Aufregung zufolge waren 45.9% der Männer und 41.8% der Frauen von denjenigen, die sich jede Art von Material angesehen haben, von schwulen Pornos begeistert, und 25.8% der Männer und 6.6% der Frauen fühlten sich unwohl, erregt zu sein. Bei der Lesbe waren 78.3% der Männer und 71.5% der Frauen aufgeregt, und 4.2% der Frauen und kein Mann haben sich dafür unwohl gefühlt. Schließlich waren bei den Heterosexuellen 93.9% der Männer und 94% der Frauen aufgeregt, und 1.3% der Männer und 4.9% der Frauen hatten Unbehagen mit ihrer Erregung. Signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede wurden bei den verschiedenen Prozentsätzen von Sehvermögen und Unbehagen beobachtet, nicht jedoch bei denen der Erregung.
Schlussfolgerungen: Das Geschlecht scheint ein differenzierter Faktor beim Konsum von Pornografie und den damit verbundenen Beschwerden zu sein. Daher sollte seine Analyse vertieft und bei der Entwicklung geeigneter Sexualerziehungsprogramme für den gesunden Gebrauch von Pornografie berücksichtigt werden.
Stichwörter: Pornografie, Aufregung, Unbehagen, Geschlecht.