Curr Opin Pediatr. 2018 Aug;30(4):466-471. doi: 10.1097/MOP.0000000000000637.
Miller E 1 , Jones KA 1 , McCauley HL 2.
Abstract
Zweck der Überprüfung:
Dating und sexuelle Gewalt Viktimisierung sind in der frühen Pubertät keine Seltenheit und nehmen während der Adoleszenz bis ins junge Erwachsenenalter zu und haben weitreichende gesundheitliche und soziale Folgen. Es bedarf größerer Aufmerksamkeit für die Präventionsarbeit, um die aktuellen Richtlinien und Praktiken zu informieren.
Neuere Erkenntnisse:
Gewalt in jugendlichen Beziehungen und sexuelle Gewalt, einschließlich Cybermobbing, sind unter Jugendlichen weit verbreitet. Studien zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede: Mädchen berichten häufiger von Gewalterfahrungen als Jungen, insbesondere von sexueller Gewalt. Jugendliche mit nicht-heterosexueller Orientierung und Geschlechtsidentität sind ebenfalls häufiger von Gewalt betroffen als ihre heterosexuellen Altersgenossen. Risikofaktoren werden unter anderem durch belastende Kindheitserfahrungen, den Konsum pornografischer Inhalte und Drogenkonsum sowie durch geschlechterungleiche Einstellungen bei der Ausübung von Gewalt untersucht. Aktuelle Präventionsforschung befasst sich mit der Wirkung von Interventionen durch Umstehende und der Veränderung von Geschlechternormen.
ZUSAMMENFASSUNG:
Die jüngsten Forschungen zu ADV / sexueller Gewalt zeigen sowohl prävalente als auch modifizierbare Risiken und Schutzfaktoren auf, die zur Verringerung solcher Gewalt beitragen können. Praktizierende, die sich um Jugendliche kümmern, sollten ADV / sexuelle Gewalt in Betracht ziehen, wenn sie Patienten sehen (einschließlich derer, die mit Substanzgebrauch und anderen Verhaltensweisen zu kämpfen haben, die zu einer schlechten Gesundheit beitragen) und sich nicht einfach auf Screening-Tools zur Ermittlung von Personen, die an ADV / sexueller Gewalt leiden, verlassen.
PMID: 29750769